Dresden gedenkt der Zerstörung vor 65 Jahren
Heute jährte sich der Tag zum 65 male, an dem Dresden fast vollkommen zerstört wurde. Mit einer Menschenkette aus 15000 Dresdnern und Dresdnerinnen sowie unzähligen Gästen wurde ein symbolischer Schutzwall um die Dresdner Altstadt gebildet. Mit der Aktion “Dresden stellt sich quer” sollte an die Zerstörung der Stadt im Jahre 1945 gedacht werden, weiterhin sollte die Menschenkette zugleich ein Zeichen gegen Fremdenhass und Krieg setzen.

All diese Menschen folgten einen Aufruf von Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Das genannte Ziel, Zwischen Synagoge und Rathaus eine Menschenkette zu bilden wurde allerdings bei weiten überboten. Die Menschenkette reichte fast vollkommen um die Dresden Altstadt und riegelte diese somit fast vollständig ab. So war es den demostrierenden Neonazis nicht möglich in der Innenstadt zu demonstrieren. Unser Dresden “Reporter” Lars machte sich auf den Weg um ein paar Bilder zu machen.






Wie jedes Jahr kam es allerdings in den Bereichen der Dresdner Neustadt zu Ausschreitungen zwischen rechts- und linksextremen Demonstranten. Es wurden Barrikaden erstellt und angezündet, als Gegenmaßnahme setzte die Polizei Wasserwerfer ein und sperrte ganze Straßenzüge. Was nach der Veröffentlichung dieses Blog-Beitrages noch kommen wird bleib abzuwarten.






















